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Deutsche Jugendleistungsspange
27. September 2008

Als erste Jugendgruppe aus unserem Gemeindebereich hat sich die Jugendgruppe der Feuerwehr Philippsreut den harten Prüfungen des Deutschen Jugendleistungsabzeichens unterzogen.

Zusammen mit 3 Jugendfeuerwehrler/innen aus Bischofsreut schafften es die "jungen Wilden" mit Bravour.... GRATULATION!!!!

Feuerwehrjugend bewies Können und Wissen

Alle 117 Teilnehmer schafften Deutsche Leistungsspange - Großartiges Ereignis und spannende Abläufe

Waldkirchen. Es war eine richtige „Olympiade“, die beim 30. Kreisjugendfeuerwehrtag auf dem Sportgelände in Waldkirchen abrollte. Aber im Gegensatz zu den olympischen Spielen mit nur jeweils drei Siegern gab es für alle der jungen 117 Teilnehmerinnen und Teilnehmer „Gold“ in Form der begehrten Deutschen Leistungsspange der Feuerwehrjugend.

Man kann den Wettbewerb auch Mehrkampf oder Vielseitigkeitsprüfung im Mannschaftswettbewerb mit einem Team von neun Startern nennen, denn die Kriterien sind hoch geschraubt. Es bedarf schon Training und Können, um da zu bestehen. Es war ein Erlebnis für die jungen Feuerwehrmänner und Feuerwehrdamen, die fast die Hälfte der Teilnehmer stellten, was Kreisjugendwart Thomas Thurnreiter im Verbund mit der Stadtfeuerwehr Waldkirchen unter dem Kommandanten Reinhard Dreikorn und den Waldkirchner Ortsfeuerwehren als Ausrichter auf die Beine gestellt hatten. Aufstellung beim Gymnasium. Die Blaskapelle Waldkirchen unter der Stabführung von Hans Draxinger gibt den Takt vor, dahinter ordnen sich Schirmherr Landrat Ludwig Lankl, stellvertretende Landrätin Renate Cerny und Bürgermeister Josef Höppler, die Feuerwehrspitze des Landkreises, Polizeichef Günther Obermüller und Franz Kindermann vom Sachgebiet beim Landratsamt ein. Gemeinsam marschieren die teilnehmenden Jugendfeuerwehr-Mannschaften Großarmschlag/Bärnstein, Furth/Nendlnach, Wilhelmsreut/Außernbrünst, Oberndorf/Außernbrünst, Philippsreut/Bischofsreut und Winkelbrunn/Kreuzberg, Röhrnbach, Ratzing, Schiefweg, Niederperlesreut, Rehberg und zwei Teams der Stadt Passau zur Hauptschule und zum Sportgelände. Ein festlicher Einmarsch ins Stadion, die meisten der Jugendgruppen kommen mit Mannschaftswimpel, oft auch mit einem Maskottchen an der Spitze. Vor der Tribüne wird „Haltung angenommen“. Kreisjugendwart Thomas Thurnreiter heißt sie alle willkommen, die sich der Prüfung stellen. Bürgermeister Josef Höppler übermittelt das „Grüß Gott“ der Stadt und meint, als Zuschauer darf man gespannt sein auf das, was in der Arena abrollen wird. Es sei auch ein Tag, an dem die jungen Feuerwehrmänner und Feuerwehrdamen ihre Einsatzbereitschaft und das erworbene Können beim Wettkampf unter Beweis stellen können. Kreisbrandrat Klaus Fehler freut sich, wieder eine große Kulisse von Jugendlichen zu haben, die sich für die höchste Leistungsprüfung im Jugendfeuerwehrbereich - zur Abnahme der Deutschen Leistungsspange - bewerben. Die Prüfung setzt sich aus feuerwehrtechnischem Wissen aus der Einsatzpraxis und dem sportlichen Teil zusammen. Der 30. Kreisjugendfeuerwehrtag im Landkreis sei ein Beleg, dass sich bereits Generationen von Jugendlichen aus dem Landkreis mit dem Thema Jugendfeuerwehr beschäftigten und damit äußerst sinnvoll ihre Freizeit ausgefüllt haben. „Jugendarbeit ist wichtig für die Bürger, damit sie auch zukünftig auf Hilfe hoffen können, und für die Jugendlichen selbst, da ihnen eine aktive Rolle in der Gesellschaft und damit auch Verantwortung übertragen wird“. Landrat und Schirmherr Ludwig Lankl betonte, die Deutsche Jugendleistungsspange stelle einen echten Leistungsbeweis der Feuerwehrjugend dar. „Der Landkreis ist stolz auf die Jugendlichen, die sich in vorbildlicher Weise ehrenamtlich für den Nächsten engagieren“.

Mit der „Bayernhymne“ ist die „Feuerwehr-Olympiade“ dann eröffnet.Es geht an den Start, der Aufbau der fünf erforderlichen Stationen ist von den Abnahmeberechtigten Martin Kufner aus Regen und Stephan Käser aus Passau freigegeben. Die Schnelligkeitsübung unter Aufsicht der Wertungsrichter Siegfried Wolf und Alexander Weber verlangt das vorschriftsmäßige Auslegen und Kuppeln einer Schlauchleitung aus acht Längen doppelt gerolltem C-Druckschlauch durch die gesamte Gruppe in einer Mindestzeit von 75 Sekunden. Beim Kugelstoßen, am Wertungstisch sind Reinhold Valentin und Georg Peschl, ist eine Kugel durch je einen Stoß aller neun Angehörigen einer Gruppe insgesamt mindestens 55 Meter weit zu stoßen. Der Staffellauf erfordert das Durchlaufen einer Strecke von 1500 Metern durch alle neun Angehörigen der Gruppe in beliebig einzuteilenden Teilstrecken. Die Zeiten notierten KBM Fritz Bauer und Roland Duschl. Der Löschangriff, als Wertungsrichter sind Willi Drexler, Herbert Heidinger, Michael Feuchter und Markus Weiß im Einsatz, wird ohne Wassergabe nach den geltenden Feuerwehr-Dienstvorschriften durchgeführt. Als Bedingungen sind einzuhalten: Ohne Bereitstellung, Wasserentnahme offenes Gewässer, vier Saugschläuche, doppeltgerollte C-Schläuche, zügige Vornahme von drei C-Rohren. Jede Gruppe legt das benötigte Gerät vor Beginn des Löschangriffs selbst neben der Tragkraftspritze bereit und baut die Leitungen auf. Bei der „Theorie-Prüfung“ im Schulhaus haben alle Angehörigen der Gruppe Fragen aus den Gebieten Organisation, Ausrüstung, Geräte, Löschmittel, Löschverfahren der Feuerwehr, Unfallverhütung und Gesellschafts- und Jugendpolitik zu beantworten, die von KBM Norbert Süß gestellt werden. Nach gut drei Stunden Wettkampf ist alles vorbei. „Alle haben die Deutsche Jugendleistungsspange geschafft“, kann dann Kreisjugendwart und Organisator Thomas Thurnreiter bekannt geben. „Echte Teamplayer waren im Werk“. Jubel beim Feuerwehrnachwuchs, man kann stolz sein. „Jetzt hab ich mein Gold“, freut sich auch Bettina Brunner von der Jugendfeuerwehr Ratzing, die sich die Jugendleistungsspange gleich an die Uniform geheftet hat. Diese Leistungsspange ist aus Altsilber geprägtem Eichenlaub, dem Sinnbild des Erfolges, gefertigt und zeigt auf einem Mittelfeld das Abzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr. Ein rotes Flammensymbol und blaue Wellenlinien kennzeichnen den Einsatz der Feuerwehr bei Feuer- und Wassergefahr, eine Weltkugel mit der Tag- und Nachthälfte ihren Einsatz zu jeder Jahres- und Tageszeit. Und die Feuerwehren mit ihren Jugendwarten können sich sicher sein, mit ihrer Jugendarbeit auf dem richtigen Weg zu sein und damit auch den Bestand der Wehren zu garantieren.

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