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Aktion "Regenbogen"
1. August 2009

Wo einst ein dichter, streng bewachter Grenzzaun war, soll ein Regenbogen in den glänzenden Spektralfarben des Lichtes erstrahlen – das war die Idee des Bad Kötztinger Künstlers Alois Öllinger, die mit der „Aktion Regenbogen 2009“ umgesetzt wurde.

Aktion „Regenbogen 2009“: Feuerwehren setzen ein Zeichen der Freundschaft

Regenbogen über dem Grenzbach – Anlass: 20 Jahre „Fall des Eisernen Vorhangs“

Philippsreut. Wo einst ein dichter, streng bewachter Grenzzaun war, soll ein Regenbogen in den glänzenden Spektralfarben des Lichtes erstrahlen – das war die Idee des Bad Kötztinger Künstlers Alois Öllinger, die mit der „Aktion Regenbogen 2009“ umgesetzt wurde. Wie an 22 weiteren ehemaligen Grenzübergängen fand auch in Philippsreut die symbolische Aktion statt, verantwortlich für die Durchführung waren die angrenzenden Feuerwehren aus Bayern und Tschechien.

20 Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ sollten die einst durch die unüberwindbare Grenze getrennten Seiten durch einen Regenbogen verbunden werden. Dazu sollten die Feuerwehren Wasserkuppeln entlang des Grenzverlaufs errichten, sodass durch Sonneneinstrahlung Regenbögen entstehen. Von der Ostsee bis zur Adria, so das Konzept, soll dies an 23 ehemaligen Grenzübergängen zeitgleich stattfinden, die Wasserkuppeln sollten jeweils 15 Minuten lang bestehen bleiben.

Schirmherr der Kunstaktion „Regenbogen 2009“ war der EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Jugend, Ján Figel, ein slowakischer Christdemokrat. Die Symbolik des Regenbogens geht auf den Sintflut-Mythos des Alten Testamentes zurück: Nach dem heftigen Sintflut-Gewitter kam wieder die Sonne heraus und es bildete sich ein Regenbogen als Zeichen der Hoffnung und der Versöhnung.

Dies ist zweifelsohne übertragbar auf die wechselvolle Geschichte Europas, das über vier Jahrzehnte hinweg bis zu den friedlichen Revolutionen in den Staaten des ehemaligen Ostblocks in den Jahren 1989 und 1990 durch den „Eisernen Vorhang“ geteilt war. Der Wandel in den Ost-Staaten ermöglichte diesen die Rückkehr in das „Haus Europa“, zehn davon sind heute Mitglied der Europäischen Union. Für die direkten Anwohner von dies- und jenseits der ehemaligen Trennlinie haben sich in den letzten 20 Jahren vielfältige Möglichkeiten der Verständigung und der Kooperation ergeben. Genau diese historische Entwicklung sollte der Regenbogen unterstreichen.

Als prägende Strukturelemente der ländlichen Region oblag es wie bei der Erstauflage 1999/2000 den Feuerwehren, dieses symbolische Gemeinschaftszeichen zu setzen. Und so haben am Grenzübergang Philippsreut die Wehren aus Philippsreut und Mitterfirmiansreut gemeinsam mit den tschechischen Feuerwehrkameraden aus Strazny, Volary und Lenora vor einer traumhaften naturräumlichen Kulisse den Regenbogen inszeniert. Die Witterung – strahlender Sonnenschein – trug das Ihrige dazu bei, sodass tatsächlich 15 Minuten lang ein leuchtender Regenbogen über dem Grenzbach erstrahlte.

Von der Kreisbrandinspektion Freyung-Grafenau, die sich für die Organisation der Aktion verantwortlich zeichnete, waren KBI Max Gassner und KBM Günther Dengg vor Ort. Ersterer dankte alle beteiligten Feuerwehrkameraden aus den fünf Wehren für ihr Engagement, mit dem sie ihre positive Einstellung zum europäischen Einheitsgedanken unterstrichen.

Zur Freude der Wehren kamen auch zahlreiche Anwohner von beiden Seiten der Grenze, um das Spektakel mitzuerleben. Auch viele Reisende blieben spontan stehen. Besonders wichtig: Der Kontakt zwischen hüben und drüben, in diesem Falle im Feuerwehrwesen, wurde weiter vertieft. Genau das nämlich wollte der Regebogen: Die Trennlinie überbrücken und Freundschaft stiften.

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