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Jahreshauptversammlung
6. Januar 2013

Auf ein ereignisreiches Jahr konnte die FF Philippsreut bei der Jahreshauptversammlung zurückblicken.

Vorstand Klaus Ackermann hob dabei besonders das 20jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr mit Einführung der Fahnenmutter Ursula Dillinger hervor. Auch das Almberg-Open-Air und die Christbaumversteigerung waren weitere Highlights.

Nach den weiteren Berichten durch Kommandant Markus Dillinger, Jugendwart Stefan Köck und Kassier Manfred Denk, richtete Bürgermeister Alfred Schraml die Grüße der Gemeinde an die Versammlung.

Das Highlight der diesjährigen Jahreshauptversammlung war die Ernennung von Manfred Denk zum Ehrenkommandanten der Feuerwehr Philippsreut. In einem kurzen Rückblick wurde auf die wesentlichen Meilensteinen während seiner 21-jährigen Kommandantenzeit eingegangen.

Ein neuer Ehrenkommandant für die Wehr

Philippsreut. Besondere Ehre für Manfred Denk: Der langjährige Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Philippsreut (1991-2012) wurde im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung zum Ehrenkommandanten ernannt. Damit zollten ihm die aktive Mannschaft und der Feuerwehrverein die höchstmögliche Anerkennung, die vor Ort vergeben werden kann, für seinen 21-jährigen engagierten Einsatz um die Weiterentwicklung der Truppe.

Wie FF-Vorsitzender Klaus Ackermann betonte, habe Manfred Denk in seiner Dienstzeit „mit seinem Einsatzwillen, aber auch durch seinen zwischenmenschlichen Umgang viele andere mitgerissen“. Denk sei als „Glücksfall für die Wehr und das Vereinsleben in der Gemeinde“ zu bezeichnen, dessen Spuren man nach in Jahrzehnten erkennen werde. In die Dienstzeit Denks fallen unter anderem die 1992 erfolgte Gründung der Jugendfeuerwehr, der Ankauf eines TLF 16/25 im Jahre 1996, die Ausbildung der Wehr in der technischen Hilfeleistung, insbesondere im Spreitzereinsatz, der Umbau zweier Hallen im Gebäude der Straßenmeisterei als Feuerwehrgerätehaus oder das 125-jährige Gründungsfest im Jahr 2003 mit Fahnenweihe. Höhepunkt sei dann 2008 der Kauf eines neuen HLF 20/16 und die Einweisung der Mannschaft in den Umgang mit diesem Fahrzeug gewesen. Im Januar 2011 schließlich hat Denk, der stets auf eine maximal mögliche Eigenbeteiligung der Wehr bei den diversen Anschaffungen bedacht war, das Kommandantenamt an seinen bisherigen Stellvertreter Markus Dillinger abgegeben.

In Anerkennung seines Einsatzes überreichte Klaus Ackermann die Urkunde, auf der Manfred Denk als „Ehrenkommandant“ tituliert wird – eine seltene Auszeichnung, die in der Geschichte der Wehr bisher nur wenige Male vergeben wurde. Zur Ernennung gratulierte auch Bürgermeister Alfred Schraml. Denk selbst gab den Dank der Feuerwehr an seine Familie weiter, die ihm 21 Jahre lang den Rücken für die Arbeit in der Feuerwehr freigehalten habe. Er appellierte zugleich an die junge Garde der Mannschaft, sich nicht auf dem erarbeiteten Ausbildungsstand auszuruhen, denn Stillstand bedeute Rückschritt. 

Neben der Auszeichnung für Manfred Denk blickte die Feuerwehr in ihrer Generalversammlung auch auf das abgelaufene Jahr zurück. Vorstand Klaus Ackermann hob dabei vor allem jene Anlässe hervor, die zur Festigung der Kameradschaft beigetragen haben, darunter die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Gründungsfest der Jugendfeuerwehr. Im Rahmen dieses Festes übernahm Ursula Dillinger als Nachfolgerin ihrer verstorbenen Mutter Waltraud Springer das Amt der Fahnenmutter, wofür Ackermann nochmals herzlich dankte. Auch für das neue Jahr wünschte der Vorsitzende ein „kameradschaftliches Miteinander“.

Kommandant Markus Dillinger stellte die Einsatzstatistik des Jahres 2012 vor, in der 34 Einsätze – darunter 18 Parkplatzdienste im Skizentrum Mitterfirmiansreut – zu Buche stehen. Unter anderem war die Wehr bei einem Brandeinsatz, drei Verkehrsunfällen und zwei weiteren technischen Hilfeleistungseinsätzen gefordert. In 25 Übungseinheiten, darunter auch Gemeinschaftsübungen mit benachbarten Wehren, konnten die wehrtechnischen Fähigkeiten vertieft und erweitert werden. 16 Feuerwehrler haben sich darüber hinaus einem Motorsägenkurs unterzogen, die Kameraden Stefan Köck und Christian Kilger haben einen Maschinisten- bzw. Gruppenführer- und Leiterlehrgang erfolgreich abgeschlossen. 13 Teilnehmer absolvierten im Oktober die Leistungsprüfung „Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“, unter ihnen drei Neulinge. Der Dank des Kommandanten galt seinem Stellvertreter Christian Kilger, der Gemeinde Philippsreut sowie der aktiven Mannschaft für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.

In ihren Aktivitäten steht die Jugendfeuerwehr den Erwachsenen in nichts nach, wie aus dem Bericht von Jugendwart Stefan Köck hervorging. 19 Übungen gab es für die 14 Anwärter (darunter drei Mädchen), die durchschnittliche Übungsbeteiligung mit 10,58 Jugendlichen entspricht in etwa der der aktiven Mannschaft. Insgesamt, so die Statistik, haben die Jugendlichen im Jahr 2012 612 Stunden der Feuerwehr „geopfert“. Im September legten 10 Jugendliche – und damit erstmals eine volle Gruppe aus Philippsreut – das deutsche Jugendleistungsabzeichen ab, wenig später beteiligten sich 15 Jugendliche am Wissenstest und zehn Anwärter an der Prüfung zur Jugendflamme Stufe 3, der höchstmöglichen Auszeichnung im Jugendbereich. Den Jahresabschluss bildete ein mehrtägiger Jugendausflug nach Großarl, zu Weihnachten wurde außerdem das Friedenslicht von Bethlehem durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr in Philippsreut, Vorderfirmiansreut und Marchhäuser verteilt.

Per Handschlag nahm schließlich Kommandant Dillinger die Jugendlichen Benedikt Friedsam, Johann Blöchl, Sebastian Krems und Lucas Weber in die aktive Mannschaft auf. Alle vier können – wie Jugendwart Köck nicht ohne Stolz mitteilte – sämtliche Leistungsnachweise vorweisen, die man im Jugendbereich ablegen kann.

Das Grußwort der Gemeinde, verbunden mit einem Dank für die geleistete Arbeit, überbrachte Bürgermeister Alfred Schraml, der zugleich einen Überblick über die Investitionen der Gemeinde in den Feuerschutz gab. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden, dem Kommandanten und der Fahnenmutter konnte Schraml außerdem mehrere persönliche Ehrungen vornehmen:

Christian Kilger und Peter Schmeizl konnten für zehnjährige Wehrzugehörigkeit geehrt werden, Sebastian Denk und Johann Drexler erhielten die Urkunde für 15-jährige Mitgliedschaft, Norbert Hany, Robert Herzig, Reinhold Kilger und Hannes Schrottenbaum gehören bereits seit 25 Jahren der Feuerwehr an. Doppelt so lange, nämlich 50 Jahre, hält Josef Hartmann der Philippsreuter Feuerwehr bereits die Treue. Walter Hany, der für seine 60-jährige Wehrzugehörigkeit ausgezeichnet werden kann, wird die Urkunde bei einer kleinen Feierstunde im Freyunger Seniorenheim überreicht bekommen. Die per Luftgewehr ausgeschossene Kameradschaftsscheibe sicherte sich dieses Mal Stefan Köck.    

 

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        >  Jahreshauptversammlung, 6.1.
            Besuch im Kindergarten, 25.1.
            JFW in der Atemschutzübungsanlage, 8.2.
            Schulübungen im Jan + Feb
            Übung Erste-Hilfe, 9.3.
            Besichtigung ILS, 13.3.
            Besuch MHD-Kids, 2.4.
            Jugendflamme Stufe I, 12.4.
            Atemschutzleistungsabzeichen, 13.4.
            Tageslehrgang, 27.3.
            Florianimesse, 27.4.
            Einsatzübung Brand, 11.5.
            Jugendspreitzerübung, 17.05.
            Hochwassereinsatz Passau, 5.6.
            125 Jahre FF Schönbrunn a.L., 16.6.
            Ehrungsabend in Philippsreut, 6.9.
            Jugendleistungsabzeichen, 12.10.
            Leistungsabzeichen Löschangriff, 12.10.
            Einsatzübung Spreitzer, 26.10.
            Wissenstest in Grainet, 2.11.
            Atemschutzleistungsabzeichen, 9.11.

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