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Jahreshauptversammlung
6. Januar 2015

Traditionell am Dreikönigstag fand die Jahreshauptversammlung der FF Philippsreut statt.

Dabei stellten Franz Dillinger als Vorstand die Aktivitäten im Vereinsjahr 2014, Markus Dillinger den Bericht des 1. Kommandanten sowie Stefan Köck den Bericht des Jugendwartes vor.

Nachdem Manfred Denk auch den Kassenbericht dargelegt und Bürgermeister Helmut Knaus einen kurzen Überblick über das Feuerwehrwesen in der Gemeinde gegeben hatte, standen die Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung.

Besonders erfreuliches gab es bei den abschließenden Ehrungen: Klaus Ackermann wurde für seine 24jährige Tätigkeit als zweiter Kommandant und 5jährige Amtszeit als 1. Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt.

"Du hast ganze Arbeit geleistet"
Klaus Ackermann ist nun Ehrenmitglied der FFW Philippsreut − Vereinsführung neu gewählt

Philippsreut. Klaus Ackermann ist nun Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Philippsreut. Mit Herzblut und viel Leidenschaft engagierte sich Ackermann seit jungen Jahren in verschiedenen Funktionen für die Philippsreuter Wehr. Aus den Händen von Feuerwehr-Vorsitzenden Franz Dillinger und unter dem Applaus der Mitglieder konnte er nun im Rahmen der Generalversammlung im Gasthaus "Pfenniggeiger" diese seltene Ernennung in Form einer Urkunde entgegen nehmen.

Die Laudatio auf die Verdienste des Geehrten hielt sein langjähriger Feuerwehr-Weggefährte, Ehrenkommandant Manfred Denk. Klaus Ackermann war von 1985 bis 2009, also insgesamt 24 Jahre lang 2. Kommandant der Wehr gewesen und hatte im Januar 2009 das Amt des Vereinsvorsitzenden übernommen, das er bis 2014 bekleidete. Anlässlich seines Umzugs nach Freyung hatte Ackermann vor gut einem Jahr dann nach einem erfüllten Feuerwehr-Leben den aktiven Wehrdienst beendet. 2005 war er für 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst geehrt worden, 2007 wurde ihm das Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Freyung-Grafenau verliehen.

In seiner aktiven Laufbahn hat Ackermann zudem mehrere Aus- und Fortbildungen absolviert, so unter anderem die Gruppenführerausbildung, die Atemschutzausbildung (weshalb er auch einige Jahre als Leiter des Atemschutzes fungierte) sowie die Ausbildung zum Leiter einer Feuerwehr. Zudem hat er alle Leistungsprüfungen sowohl im Löscheinsatz als auch in der Technischen Hilfeleistung mit der Endstufe "gold-rot" beendet, in den letzten Jahren hat er zudem den Parkplatzdienst im Skizentrum Mitterfirmiansreut koordiniert.

"Du hast ganze Arbeit geleistet, Klaus, hast das Geschehen in unserer Wehr über drei Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt und bereichert", so Laudator Manfred Denk in seiner Würdigung. Insbesondere seien es die Tugenden der Kameradschaft, der Freundschaft und der Zuverlässigkeit gewesen, die Klaus Ackermann vorgelebt hat. "Alles hat seine Zeit, als Ehrenmitglied bleibt Klaus Ackermann aber immer eng unserer Wehr verbunden", so Denk weiter. Der Geehrte selbst, von der Auszeichnung überrascht, zeigte sich "momentan sprachlos", aber sehr erfreut. Er versprach einen baldigen Besuch in Philippsreut, um sich bei seinen Kameraden erkenntlich zu zeigen.

Neben dieser besonderen Auszeichnung stand die Jahreshauptversammlung ganz im Zeichen der Neuwahl der Vereinsführung. Dabei wurde Franz Dillinger, vormals stellvertretender und seit dem Umzug Ackermanns nach Freyung kommissarischer Vorsitzender des Wehrvereins, nun durch das einstimmige Votum der Mitglieder in das Amt des Vorsitzenden berufen, sein neuer Stellvertreter ist Jugendwart Stefan Köck. Die Kasse wird auch in den nächsten sechs Jahren Manfred Denk führen, neuer Schriftführer ist Sebastian Denk. Der Vereinsausschuss wird komplettiert durch die Beisitzer Thomas Krems, Günter Denk, Armin Schrottenbaum und Robert Herzig, die Kasse prüfen Michael Ilg und Maximilian Springer.

Bevor die neue Vorstandsriege gewählt wurde, hatte Franz Dillinger auf das abgelaufene Vereinsjahr zurückgeblickt, insbesondere auf die Beteiligungen von Vereinsabordnungen bei örtlichen Festen sowie auf das von der Feuerwehr alljährlich mitorganisierte Open Air mit den Almberg-Stürmern auf dem Almberg bei Mitterfirmiansreut. In den Vorstandssitzungen habe man vor allem die anstehenden und teils bereits durchgeführten Umbaumaßnahmen am Gerätehaus diskutiert. Im Obergeschoss sollen 2015 unter anderem ein Kommandantenbüro, ein Schulungs- sowie ein Jugendraum entstehen. Die Feuerwehr wird hier durch die Übernahme von unentgeltlicher Arbeit beim Abriss der bestehenden Räumlichkeiten im alten Straßenbauamtsgebäude das Finanzbudget der Gemeinde entlasten.

Den abschließenden Punkt der Versammlung bildeten die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft, wobei Tobias Ackermann für 15 Jahre, Peter Schrottenbaum für 25 Jahre und Manfred Schrottenbaum für 30-jährige Wehrzugehörigkeit ausgezeichnet werden konnte. Franz Peter konnte leider seine Ehrung für stolze 60 Jahre Vereinstreue nicht persönlich in Empfang nehmen, der Vorsitzende wird die Ehrung aber zu Hause nachholen.

Sie sind fit am Rettungsspreizer
FFW Philippsreut: Dienstversammlung der aktiven Mannschaft mit Jugendfeuerwehr

Philippsreut. Neben der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins hat auch die aktive Mannschaft der Philippsreuter Feuerwehr samt Jugendfeuerwehr ihre alljährliche Dienstversammlung abgehalten. Dabei blickte Kommandant Markus Dillinger auf die Einsätze des abgelaufenen Jahres sowie auf die Übungs- und Ausbildungseinheiten zurück, die einige Höhepunkte aufwiesen.

Mit Blick auf die Einsatzchronik sprach Dillinger von einem "ruhigen Jahr": 34 Einsätze und damit zehn weniger als im Vorjahr schlagen zu Buche, wobei in die Einsätze auch die 15 Parkplatzdienste im Skizentrum miteingerechnet sind. Zehn Mal ist die Philippsreuter Wehr zu einer technischen Hilfeleistung gerufen worden, wo mitunter Ölspuren oder über die Fahrbahn gestürzte Bäume zu beseitigen waren. Zwei Einsätze fallen in die Kategorie Verkehrsunfall, ein Mal wurde man zu einem Brand nach Bischofsreut gerufen.

In insgesamt 70 Übungseinheiten, 17 mehr als im Vorjahr, konnte sich die Wehr auf die Einsätze vorbereiten, bei mehreren Gemeinschaftsübungen auch in Abstimmung mit den benachbarten Wehren aus Bischofsreut bzw. dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hinterschmiding. Für Lehrgänge, Leistungsabzeichen und die Vorbereitungen zum "Internationalen Pokalwettbewerb des Landkreises Passau (CTIF)", an dem sich im letzten Mai mit den Philippsreutern erstmals eine Wehr aus dem Landkreis Freyung-Grafenau beteiligt hatte, wurden insgesamt 38 Übungen absolviert.

Positiv blickte Markus Dillinger auf die Übungsbeteiligung, selbst bei den vier angehaltenen Funkübungen. Im Durchschnitt beteiligten sich pro Übung 13 Kameraden, Übungsfleißigster war Patrick Dillinger, der jüngere Bruder des Kommandanten. Einsatz- und Übungsstunden der Kameraden addiert, leistete die Philippsreuter Feuerwehr im Jahr 2014 insgesamt 2528 Stunden an gemeinnütziger Arbeit.

Dillinger hob zugleich das hohe Engagement der Wehr im Aus- und Weiterbildungsbereich hervor. So war man 2014 regelmäßig im Brandcontainer in Osterhofen, auf der Atemschutzstrecke in Grafenau, im Brandhaus in Würzburg oder an der Feuerwehrschule in Regenburg zu Gast. Simon Krems hat sich zudem zum Jugendwart ausbilden lassen, Christian Kilger zum Schiedsrichter für Leistungsabzeichen und Michael Ilg zum Gruppenführer sowie zum Atemschutzleiter. Im vergangenen Juni hat die Feuerwehr Philippsreut eine Fortbildung für 24 Wehrmänner aus vier Feuerwehren im Bereich der technischen Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen organisiert. Als Ausbilder waren zwei Mitarbeiter der Firma Weber Hydraulik in die Grenzgemeinde gereist.

Im Bereich der Leistungsabzeichen hat sich die Wehr 2014 mit 20 Teilnehmern am CTIF-Wettbewerb in Kirchberg v.W. beteiligt, 17 Teilnehmer haben sich im Oktober erfolgreich der Leistungsprüfung "Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz" unterzogen, wobei vier Kameraden mit der Endstufe "gold-rot" ausgezeichnet werden konnten. Im November nahmen fünf Geräteträger am Atemschutzleistungswettbewerb in Osterhofen teil.

Nicht weniger fleißig war die von Stefan Köck und Simon Krems betreute Jugendgruppe mit ihren sieben Mitgliedern, für die insgesamt 25 Veranstaltungen auf dem Programm standen, darunter auch eine Gemeinschaftsübung mit umliegenden Jugendfeuerwehren in einem Sägewerk in Herzogsreut. Außerdem standen insbesondere Erste Hilfe, Sofortmaßnahmen am Unfallort sowie der Umgang mit Hebekissen und der Rettungsplattform schwerpunkt- mäßig auf dem Übungsplan. Sechs Jugendliche unterzogen sich im Oktober mit Bravour der Jugendflamme in der Stufe II sowie den Wissenstest, der zum zweiten Male in Philippsreut selbst abgenommen wurde. Darüber hinaus hat die Jugendfeuerwehr an Heilig Abend die Bewohner der Orte Philippsreut, Vorderfirmiansreut und Marchhäuser mit dem Bethlehem-Licht besucht.

Jugendwart Stefan Köck verabschiedete abschließend René Lütje und Manuel Schrottenbaum aus der Jugendfeuerwehr, beide wurden von Kommandant Markus Dillinger per Handschlag in die aktive Mannschaft aufgenommen. Der Kommandant dankte den beiden Jugendwarten für ihre Arbeit, ebenso seinem Stellvertreter Christian Kilger für die engagierte Unterstützung sowie getreu dem Motto "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" der gesamten Mannschaft – egal ob Jugendliche oder Erwachsene – für das gezeigte Engagement im Jahr 2014.

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            Kellerbrand Bischofsreut, 20.1.
            Verkehrsunfall B12, 2.3.
            Verkehrsunfall Vorderfirmiansreut, 26.4.
            Atemschutzleistungsbewerb, 2.5.
            Abrissaktion/Umbau Fw-Haus, Apr/Mai
            Verkehrsunfall B12, 15.5.
            Gemeinschaftsübung Herzogsreut, 16.5.
            CTIF Hofkirchen, 30.5.
            Verkehrsunfall B12, Motorrad, 1.7.2015
            CTIF Hirschbach, OÖ, 11.7.
            Alarmübung "Aktionswoche".19.9.
            Leistungsabzeichen, 3.10.
            Verteilung Bethlehem-Licht, 24.12.
            Brandeinsatz Philippsreut, 29.12.

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