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Jahreshauptversammlung
6. Januar 2016

Auf ein ereignisreiches Jahr konnte man bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung zurückblicken.

Dabei berichtete Vorstand Franz Dillinger von den vielschichtigen Vereinsaktivitäten, Kommandant Markus Dillinger blickte auf 45 Einsätze, 57 Übungen und viele weitere Highlights zurück, Jugendwart Stefan Köck konnte von der erfolgreichen Jugendarbeit berichten und Kassier Manfred Denk zeichnete die finanzielle Situation des Vereins.

Auch der Ausblick lässt einige interessante Termine für 2016 erwarten.

Abschließend wurden langfristig verdiente Mitglieder geehrt.

PNP-Bericht:

"Anstrengendes und belastendes Jahr"
Bei Generalversammlung blickt die FF Philippsreut zurück − Tödliche Unfälle, viele Brandeinsätze

Philippsreut. Auf ein ereignisreiches, für die aktive Mannschaft mit Blick auf die 45 Einsätze mitunter sehr "anstrengendes und auch belastendes" Jahr 2015 hat die Freiwillige Feuerwehr Philippsreut bei ihrer Generalversammlung zurückgeblickt. Kommandant Markus Dillinger erinnerte hierbei allen voran an die drei Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang, zu denen die Wehr gerufen wurde: "So etwas verlangt den Aktiven Einiges ab, ich zolle allen Kameraden großen Respekt hierfür." Insgesamt wurden 45 Einsätze, elf mehr als im Vorjahr, in die Einsatzstatistik eingetragen.

Zahlreiche Fortbildungen

Auffällig, so Dillinger, sei die Zahl der Brandeinsätze: Wurde die Wehr 2014 lediglich einmal zu Rauch und Flammen gerufen, so waren es 2015 neun derartige Einsätze. Dazu kamen elf Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung, vier Mal rief die Sirene die Kameraden zu Verkehrsunfällen. Zu den "kleineren" Einsätzen zählen Parkplatzdienste im Skizentrum Mitterfirmiansreut sowie Verkehrs- bzw. Sicherheitswachen bei öffentlichen Veranstaltungen. In insgesamt 57 Übungen konnte sich die aktive Mannschaft auf die Herausforderungen vorbereiten, neun Atemschutz- und zwei Brand-Einsatzübungen trugen unter anderem der gestiegenen Zahl an Bränden Rechnung.

Für Lehrgänge, Leistungsabzeichen und die Vorbereitungen zum "Internationalen Pokalwettbewerb des Landkreises Passau (CTIF)", an dem sich die Philippsreuter bereits zum zweiten Male erfolgreich beteiligten, wurden insgesamt 25 Übungen absolviert. Dazu kommen drei Gemeinschaftsübungen in Kooperation mit den Nachbarwehren sowie mit der Bergwachtbereitschaft Wolfstein (Bergeübung an der Almberg-Sesselbahn).

Positiv blickte Markus Dillinger auf die Übungsbeteiligung, selbst bei den vier angehaltenen Funkübungen. Im Durchschnitt beteiligten sich pro Übung 14 Kameraden, Übungsfleißigster war wie im Vorjahr Patrick Dillinger, der jüngere Bruder des Kommandanten. Einsatz- und Übungsstunden der Kameraden addiert, leistete die Philippsreuter Feuerwehr im Jahr 2015 insgesamt 2336 Stunden an gemeinnütziger Arbeit.

Das hohe Ausbildungsniveau der Philippsreuter Mannschaft konnte in mehreren, teils hochkarätigen Leistungswettbewerben unter Beweis gestellt werden. Acht Teilnehmer unterzogen sich in Osterhofen dem Atemschutzleistungswettbewerb (alle in der Stufe "Silber"), 18 Kameraden nahmen am CTIF-Leistungswettbewerb in Hofkirchen (Lkr. Passau) sowie in Hirschbach (Oberösterreich) teil.

Im Herbst unterzogen sich 15 Feuerwehrler – davon einer in der Endstufe "Gold-Rot" – dem Abzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz". Der Dank von Kommandant Markus Dillinger galt der Gemeinde – vertreten durch 2. Bürgermeister Siegfried Weber – für die Zusammenarbeit, der aktiven Mannschaft sowie seinem Stellvertreter Christian Kilger für die besonders engagierte und stets kompetente Unterstützung. Dillinger wies zudem darauf hin, dass im Frühjahr 2016 der Digitalfunk im Probebetrieb anlaufen werde, Schulungen im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hinterschmiding werden folgen.

Dass auch die Jugendfeuerwehr auf Vordermann ist, bestätigte der Bericht von Jugendwart Stefan Köck. 476 ehrenamtliche Stunden haben die acht Jugendlichen der Feuerwehr und damit der Gemeinschaft gewidmet, 31 Übungen und Veranstaltungen wurden abgehalten. In zwei Wettbewerben – der Jugendflamme Stufe I sowie dem Wissenstest – wurden die eifrig eingeübten wehrtechnischen Grundfertigkeiten unter Beweis gestellt, beim Jugendwettkampf in Hinterschmiding habe man einen Platz auf dem Podium erreicht. Besonders hob Stefan Köck abermals die Aktion Bethlehem-Licht hervor: An Heiligabend verteilten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr das Friedenslicht in Philippsreut, Vorderfirmiansreut und Marchhäuser, der volle Erlös soll einem schwerstkranken Kind zugute kommen.

Umbau des Feuerwehrgerätehauses

Dem Lob für das Engagement von aktiver Mannschaft und Jugend konnte sich Franz Dillinger, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, nur anschließen. Aus der Arbeit des Vereins berichtend, ging Dillinger allen voran auf den Eigenanteil beim Umbau des Feuerwehrgerätehauses ein. Nachdem die Gemeinde noch unter Bürgermeister Alfred Schraml das bis dahin angemietete Gerätehaus von der Straßenmeisterei Passau käuflich erworben hatte, konnte man im Jahr 2015 mit dem Um- und Ausbau der Mannschafts- bzw. Schulungsräume im Obergeschoss beginnen.

Hierbei leistete die Wehr knappe 300 ehrenamtliche Stunden, unter anderem beim Abriss und bei der Entfernung veralteter Fußböden, störender Wände und der erneuerungsbedürftigen Dämmung – und half damit der ohnehin klammen Gemeinde kräftig beim Sparen: Laut Kostenschätzung des Architekten entlaste die Eigenleistung der Wehr die Gemeinde um 23500 Euro. Auch weiterhin wolle man kräftig Hand anlegen, etwa bei den Maler-, Fliesen- und Holzarbeiten.

In seinem Bericht über die weiteren Aktivitäten aus dem Vereinsleben ging Franz Dillinger unter anderem auf die kirchlichen Veranstaltungen wie die Beteiligung an Fronleichnam, Volkstrauertag und Tussetwallfahrt sowie an der Primiz von Heimatpriester Christoph Leuchtner in Haidmühle ein, ebenso auf die traditionelle Florianimesse. Zudem habe man eifrig Kontakt zu anderen Vereinen, benachbarten Wehren und anderen Hilfsorganisationen gepflegt, für 2016 plane man wieder einen Vereinsausflug und eine Christbaumversteigerung. Dass auch die Finanzen im 145 Mitglieder starken Feuerwehrverein stimmen, unterstrich der Kassenbericht von Ehrenkommandant Manfred Denk, Michael Ilg und Maximilian Springer attestierten eine gewissenhafte Kassenführung.

EHRUNGEN
Zum Abschluss konnten insgesamt 14 Mitglieder für jahrelange Treue zur Feuerwehr geehrt werden: Michael Feldmann, Erich Springer (10 Jahre), H.H. Geistlicher Rat i.R. Max Richtsfeld (15 Jahre), Andreas Denk, Jürgen Ilg, Markus Dillinger, Stefan Köck (alle 20 Jahre), Jochen Zimmerer (25 Jahre), Leopold Blöchl (30 Jahre), Bernhard Ilg, Ernst Wurm, Helmut Schrottenbaum und Xaver Stadler (40 Jahre) sowie Adolf Krems, der bereits seit 60 Jahren der Wehr angehört. Die auf dem Luftgewehr ausgeschossene Kameradschaftsscheibe ging in diesem Jahr an Björn Seine.

Bilder und Berichte...

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        >  Jahreshauptversammlung, 6.1.
            Verkehrsunfall B12, 19.1.
            Ausflug Wacker-Chemie, 13.2.
            Erste-Hilfe-Übung, 20.2.
            LKW-Unfall, 15./16.3.
            Spreitzer-Übung, 19.3.
            Spende für Sarah Scherz, April
            Atemschutzleistungsbewerb, 30.4.
            Gemeinschaftsübung, 21.5.
            Brand LKW B12, 23.5.
            CTIF in Ederlsdorf, 28.5.
            150 Jahre FF Waldkirchen, 29.5.
            CTIF in Sterzing, Südtirol, 24.-27.6.
            Unfall (Motorrad) B12, 23.7.
            Erste-Hilfe/Defibrillator, 25./27.7.
            Familienausflug, 4.9.
            Deutsche Jugendleistungsspange, 24.9.
            OÖ Atemschutzleistungsabzeichen, 24.9.
            Leistungsabzeichen THL, 24.9.
            Wissenstest in Waldkirchen, 19.11.
            Christbaumversteigerung, 26.12.

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