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150 Jahre FF Waldkirchen
29. Mai 2016

Mit einer Abordnung nahmen wir beim 150-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Waldkirchen teil und gratulierten zu diesem großen Geburtstag.

Unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Heinz Pollak fand das Fest bei tollem Wetter in der Karolihalle statt.

Nach einem feierlichen Gottesdienst mit Fahnenbandweihe zog ein großer Festzug mit über 70 Vereinen und 1200 Teilnehmern durch die Stadt.

Bei den Festansprachen wurde mit Lob und Anerkennung nicht gespart.

Ein toller Tag für unsere Waldkirchner Kameraden - Herzliche Glückwünsche!

PNP-Bericht:

Über 1200 Feuerwehrler feiern die Jubilarin
Eindrucksvoller Festzug anlässlich des 150-jährigen Bestehens der FFW Waldkirchen – Und viel Lob für den Verein

Waldkirchen. "Ich hoffe, dass es heute nirgendwo im Landkreis brennt, weil die gesamte Feuerwehr-Prominenz hier in der Kirche sitzt", meinte Josef Friedrich, Vorsitzender der FFW Waldkirchen, schmunzelnd, als er gestern all die Gäste zum Festgottesdienst anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Stadtwehr in der Pfarrkirche begrüßte. Doch nicht nur die Amt- und Würdenträger waren zahlreich erschienen – siehe unten –, auch sonst waren die Bänke des Bayerwalddoms vollbesetzt mit Aktiven in blauen Festtagsuniformen. Ein Zeichen dafür, wie angesehen der Jubelverein in der Region ist. Und darüber hinaus. Sogar aus Landshut kam eine Delegation, um mit der Wehr aus der Patenstadt zu feiern.

Über 70 Vereine haben sich angemeldet

Entsprechend imposant war der Festzug, der sich am Marktplatz formierte: Über 70 Vereine hatten sich nach Angaben von Schriftführer Manfred Dersch angemeldet, die Schätzungen reichten von 1200 bis sogar 1500 Festgästen, die nach einem schweißtreibenden Marsch bei Kaiserwetter in der Karolihalle einkehrten.

Höhepunkt des Jubiläums war indes der Festgottesdienst mit der Fahnenbandweihe, den Stadtpfarrer Bruno Pöppel zelebrierte. In seiner Predigt hob der Seelsorger die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Feuerwehr hervor in einer Zeit, in der es "eine gewisse Tendenz zum Egoismus" gibt. "Doch die Waldkirchner Feuerwehr ist heute leistungsfähiger denn je. Es gibt überhaupt keinen Grund zum Pessimismus." Die FFW habe einen hohen Anspruch an sich selbst, sie kein Verein mit Selbstzweck, sondern eine Gemeinschaft, die anderen helfe. "Wenn es sprichwörtlich irgendwo brennt, wenn es heiß hergeht, dann seid Ihr gefragt. Wenn Ihr mit dem Tod in Berührung kommt, dann hört der Spaß auf." Gott zur Ehr’, dem nächsten zur Wehr – das sei das Motto der Feuerwehr seit 150 Jahren. "Und dafür gebührt ihr aufrichtiger Dank!"

Schirmherr Bürgermeister Heinz Pollak betonte, dass die Waldkirchner Wehr, die nach einem verheerenden Brand 1862 gegründet worden war, zu den ältesten in der Region zähle. "Sie ist nur 15 Jahre jünger als die Feuerwehr Augsburg, die als älteste Bayerns gilt." War die Ausstattung in den Anfängen noch bescheiden, so sei die Wehr jetzt eine "High-Tech-Organisation – doch trotz all des modernen Geräts, im Mittelpunkt steht immer noch der Mensch". Ehrenamtler, die ihr Leben riskieren würden, um das Hab und Gut, die Gesundheit anderer zu retten.

Die Stadt Waldkirchen sei sich der hohen Bedeutung der Feuerwehren bewusst: Allein heuer und im kommenden Jahr investiere sie 1,6 Millionen Euro in dieses Rettungswesen. Pollaks Dank galt stellvertretend für alle, die bislang beim Jubiläumsverein in der Verantwortung gestanden sind, dem Vorsitzenden Josef Friedrich mit Stellvertreter Anton Hobelsberg sowie dem 1. Kommandanten Hubert Saiko und dessen Stellvertreter Franz Fliegerbauer.

Im Namen aller Abgeordneten sprach MdB Barthl Kalb der FFW Waldkirchen seine Anerkennung aus. "Wir haben alle großen Respekt vor der Arbeit dieser Wehr. Seit 150 Jahren leistet sie engagierten Einsatz für die Mitmenschen. Seit 150 Jahren ist sie Tag und Nacht für den Nächsten da. Dafür herzlichen Dank."

An den Leitspruch der ersten Fahne der Waldkirchner Wehr erinnerte der Landrat in seinem Grußwort: "Alle für einen, einer für alle" – darauf hätten sich schon die drei Musketiere eingeschworen. Sebastian Gruber hob die Bedeutung dieser starken Gemeinschaft für die Allgemeinheit hervor: "Sie leisten in Eigenverantwortung das, wozu der Staat alleine nicht in der Lage ist." 91 Feuerwehr gebe es in den 25 Landkreis-Gemeinden. "Jede ist wichtig – ob Stützpunkt oder Dorffeuerwehr."

Kreisbrandrat Norbert Süß wiederum betonte das breite Einsatzspektrum der Aktiven. Ob Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Umweltschutz oder Katastropheneinsätze – die Wehren seien hochspezialisiert. "Die Feuerwehr Waldkirchen zeichnet ein guter Ausbildungsstand und eine stete Einsatzbereitschaft aus – sie hat einen hohen Stellenwert innerhalb der Feuerwehren im Landkreis." Und sie übernehme gesellschaftliche Verantwortung, auch dafür gebühre ihr ein großes Lob.

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