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20 Jahre Jugendfeuerwehr:
Ein Grund zum Feiern

Drei Tage lang wurde das Jubiläum zelebriert −
Glückwünsche für die neue Fahnenmutter

18. - 20. Mai 2012

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Drei Tage Feststimmung in der Grenzgemeinde: Mit einem umfangreichen Programm hat die Philippsreuter Jugendfeuerwehr ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Der Festakt wurde zugleich zum Anlass genommen, um Ursula Dillinger als neue Fahnenmutter der Wehr feierlich in ihrem Amt zu begrüßen

 Blaskapelle, Ehrengäste, Mitglieder sämtlicher gemeindlicher Vereine mit Tracht und Fahne und natürlich jede Menge uniformierter Feuerwehrfrauen und -Männer aus Philippsreut und den umliegenden Orten verliehen dem ersten Festtag eine besonders würdige Note. In einem langen Festzug wurde die neue Fahnenmutter Ursula Dillinger vom Friedhof, wo ihrer 2008 verstorbenen Mutter Waltraud Springer – sie war von 1975 an bis zu ihrem Tode Fahnenmutter der Feuerwehr Philippsreut gewesen – gedacht wurde, zur Pfarrkirche St. Karl Borromäus geleitet, wo Ortspfarrer Alois Kaiser zusammen mit Ehrenbürger BGR i.R. Max Richtsfeld einen Festgottesdienst zelebrierte. Zuvor hatte Ursula Dillinger die Philippsreuter Wehrleute und den Patenverein aus Hinterschmiding zu sich nach Hause zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

Beim offiziellen Festakt im Festzelt beglückwünschten der stellvertretende Landrat Helmut Behringer, MdL Alexander Muthmann, Bürgermeister Alfred Schraml, Kreisbrandrat Klaus Fehler und Kreisjugendwart Thomas Thurnreiter die Philippsreuter Wehr mit ihrem Kommandanten Markus Dillinger nicht nur zur neuen Fahnenmutter, sondern auch zum 20-jährigen Bestehen ihrer Jugendgruppe und der erfolgreichen Nachwuchsarbeit der vergangenen zwei Jahrzehnte. Jugendwart Stefan Köck blickte auf die Entwicklung der Jugendfeuerwehr zurück, die 1992 auf Initiative des damaligen Kommandanten Manfred Denk gegründet wurde.

In unzähligen Stunden, so Stefan Köck, habe man sich bemüht, jungen Menschen nicht nur feuerwehrtechnische Wissensgrundlagen und Handgriffe zu vermitteln, sondern auch den Geist der Kameradschaft. Jährlich wurden Wissenstests und Leistungsprüfungen aller Stufen erfolgreich gemeistert. Der Ausbildungshöhepunkt sei 2009 erreicht gewesen, als sich die Jugendmannschaft in beeindruckender Manier der damals zum ersten Male im Landkreis abgenommen Prüfung zur "Jugendflamme Stufe III" unterzog. In geselliger Hinsicht seinen es vor allem die Ausflüge nach Großarl, die in Erinnerung bleiben. Köck stelle mit Freude fest, dass in Großteil der Jugendfeuerwehrmitglieder der letzten 20 Jahre schließlich in die aktive Mannschaft eingetreten sei. Sein besonderer Dank galt seinen beiden Vorgängern Robert Herzig und Jochen Zimmerer für die Aufbauarbeit.

Neben dem Jugendwart selbst wurde auch Günter Denk, Thomas Krems und Josef Springer eine große Ehre zuteil: Sie erhielten für ihr unermüdliches Engagement um die Feuerwehr das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber überreicht. Eine "Auszeichnung für besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen in Bayern", so ein von der Landesfeuerwehr und dem Verband der bayerischen Wirtschaft verliehenes Prädikat, ging an die Schreinerei Springer, welche als ortsansässiger Betrieb seit Jahrzehnten die Philippsreuter Wehr in mehrfacher Hinsicht unterstützt.

Stationenwettkampf am zweiten Tag  "Tag 2" des Feuerwehrfestes stand ganz im Zeichen eines Stationenwettkampfes für Jugend- und Erwachsenenmannschaften: Die teilnehmenden Teams hatten dazu in einer langen Runde quer durch Philippsreut verschiedene Aufgaben zu erledigen. Dabei ging es nicht nur um das Feuerwehrwesen, sondern auch um Geschicklichkeit, Teamgeist und Ausdauer. So mussten zum Beispiel blind verschiedene Ausrüstungsgegenstände ertastet, Schläuche zielgenau ausgerollt oder Erste-Hilfe-Szenarien bewältigt werden. Auch ein Sommerbiathlon war zu meistern.

Den erste Platz blieb schließlich innerhalb der Gemeindegrenzen: Unter 14 Teams siegte die Jugendfeuerwehr Mitterfirmiansreut vor Köppenreut-Falkenbach und Bischofsreut. Bei den fünf Erwachsenenteams siegten die Hausherren aus Philippsreut vor Herzogsreut und der Nostalgiemannschaft "Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr 1992". Schirmherr Alfred Schraml überreichte dazu entsprechende Trophäen, bevor das Abendprogramm das Festzelt füllte.

Seinen Abschluss fand das Fest mit einem musikalischen Frühschoppen, zu dem vor allem junge Nachwuchsmusiker aus der Gemeinde und der näheren Umgebung aufspielten. Der abschließende Dank des FF-Vorsitzenden Klaus Ackermann galt insbesondere den jungen Wehrangehörigen für die tadellose Organisation des Festes sowie allen Gönnern und Unterstützern.

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