Geschichte  >  Festlichkeiten und Jubiläen  >  Fahrzeugweihe HLF 20/16, Mai 2009

Feuerwehrfest mit Fahrzeugweihe:
Das HLF 20/16 erhält den Segen Gottes

Buntes Rahmenprogramm mit Fahrzeugschau und Wettkampf
– Festabend mit Ehrungen

9./10. Mai 2009

Bilder Auf-/Abbau Feuerwehrwettkampf Ehrungen / Unterhaltungsabend
Kirche und Fahrzeugsegnung Festansprachen etc. Fahrzeugschau / Festausklang

 

Philippsreut. Seit Ende November ist es der ganze Stolz der Philippsreuter Feuerwehr, nun hat es den kirchlichen Segen erhalten: das neue Einsatzfahrzeug HLF 20/16 (Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug), mit dem die Wehr sowohl für Brandeinsätze, als auch für technische Hilfeleistungen optimal ausgestattet ist. Anlässlich der Fahrzeugweihe hatte die „junge Garde“ – alle Aktiven unter 40 Jahren – ein zweitägiges Feuerwehrfest organisiert.

Eingeleitet wurde das Fest durch einen großen Feuerwehrwettkampf, an dem sich elf Jugend- und fünf Erwachsenenmannschaften aus der näheren Umgebung beteiligt hatten. Dazu waren zehn Stationen, die an verschiedenen Stellen im Dorf aufgesucht werden mussten, zu bewältigen. Gefragt war nicht nur feuerwehrtechnisches Können (z.B. Kuppeln von Saugschläuchen, Umgang mit dem Rettungsspreitzer), sondern auch Geschick, sportliches Können oder Fähigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe. Am Ende holte sich bei den Jugendlichen das Team aus Haidmühle den Sieg, bei den Erwachsenen siegten die Gastgeber aus Philippsreut.

Neben der Siegerehrung zum Feuerwehrwettkampf wurden zwölf Philippsreuter Kameraden die Leistungsabzeichen in der Endstufe „Gold-Rot“ verliehen. Dazu war in der Woche zuvor die entsprechende Leistungsprüfung „Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz“ abgelegt worden. KBR Klaus Fehler, die die Verleihung vornahm, dankte für das jahrelange Engagement der Ausgezeichneten. Nur dadurch konnte das hohe Ausbildungsniveau erreicht werden, das ein HLF 20/16 an die Mannschaft stelle.

Besondere Ehrungen gab es für den 1. Kommandanten Manfred Denk sowie für Bürgermeister Alfred Schraml. Beide hatten in den letzten Jahren unermüdlich für die Anschaffung und Finanzierung des Fahrzeuges gekämpft – Manfred Denk, indem er in seiner 18-jährigen Tätigkeit als Kommandant die Wehrmannschaft auf ein ausgezeichnetes Niveau gebracht hat, und Alfred Schraml, der durch intensive Kontakte zur Politik, vor allem zum ehemaligen Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein, einen günstigeren Finanzierungsrahmen erreichen konnte. Die Geehrten erhielten großen Applaus, als der FF-Vorsitzende Klaus Ackermann als Laudator die Verdienste der beiden würdigte. Manfred Denk bekam aus der Hand vom KBR Fehler zudem das silberne Abzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes verliehen.

Nach einem stimmungsvollen Unterhaltungsabend mit den „Almberg-Stürmern“, bei dem das Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt war, wurde schließlich der zweite Festtag unter einen kirchlichen Rahmen gestellt. Nach einen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Karl Borromäus, den Ortspfarrer Alois Kaiser gemeinsam mit BGR i.R. Max Richtsfeld feierlich im Zeichen des Heiligen Florians als Schutzpatron der Feuerwehr zelebrierte, begab sich zu den Klängen der Blaskapelle Philippsreut ein großer Festzug mit Ehrengästen, der Jubel-Wehr, den Gemeindevereinen und den Feuerwehren aus den drei Nachbargemeinden Haidmühle, Hinterschmiding und Mauth in Richtung Feuerwehr-Gerätehaus, wo sich bei der Ankunft die Tore öffneten und das glänzende, geschmückte HLF 20/16 langsam herausfuhr.

In seiner Weihepredigt betonte Pfarrer Kaiser, dass er die Feuerwehr als „verlängerten Arm Gottes sehe“. Wenn ein Mensch betet, dann zumeist um die Hilfe Gottes, um den Schutz vor Leid und Gefahr und um die Befreiung aus Notlagen. „Helfen, Retten und Schützen - genau dies aber sind auch die Tätigkeiten der Feuerwehren!“, so der Pfarrer. Die Feuerwehr sei somit Werkzeug Gottes auf Erden, ihre Tätigkeit sei unabdingbar mit dem christlichen Gebot der Nächstenliebe verbunden. In diesem Sinne spendete er auch dem HLF 20/16 den kirchlichen Segen, indem er es rundum mit Weihwasser besprengte. In die Mannschaftskabine legte er einen Rosenkranz, der den Kameraden bei allen Einsätzen Begleiter sein möge.

In einem offiziellen Akt übergab sodann Rudolf Gstöttl im Namen der Hersteller-Firma Rosenbauer einen symbolischen Fahrzeug-Schlüssel an Bürgermeister Schraml, der diesen weiter an Kommandant Manfred Denk reichte. Angeführt vom neuen Fahrzeug setzte sich sodann der Festzug zurück zum Festzelt auf dem Tussetplatz.

In ihrem Festansprachen betonten die Ehrengäste – Landrat Ludwig Lankl, MdB Barthl Kalb, MdL Alexander Muthmann und KBR Klaus Fehler waren neben den benachbarten Bürgermeistern der Einladung nach Philippsreut gefolgt – die Bedeutung des HLF für die Philippsreuter Wehr. So könne nicht nur im Schutzbereich der Wehr, sondern vor allem auf der B12 eine optimale Einsatzbereitschaft gewährleistet werden.

FF-Vorsitzender Klaus Ackermann brachte seine Gedanken zu diesem ehrwürdigen Tag auf dem Punkt: „Drei Gedanken mögen uns heute begleiten: Dank an alle jene, die es ermöglicht haben, dass das HLF angeschafft werden konnte, Freude über das neue, hervorragend ausgestattete Fahrzeug und Ehrfurcht vor allen kommenden Herausforderungen, die die Wehr erwarten.“

Bei einer anschließenden Fahrzeugschau konnten die Festbesucher das neue HLF besichtigen. Mit dabei waren auch die Fahrzeuge der Wehren aus Mitterfirmiansreut, Herzogsreut und Hinterschmiding sowie die Drehleiter der Freyunger Feuerwehr, die so manchem Besucher einen Blick auf Philippsreut aus der Vogelperspektive ermöglichte.

Beendet wurde das Feuerwehrfest mit einer musikalischen Unterhaltung durch Jungmusikanten aus der Gemeinde sowie durch Alleinunterhalter Christian Teufel. Alle Kameraden der Philippsreuter Feuerwehr hoffen nun, dass das Fahrzeug bei den oftmals schwierigen Einsätzen, vor allem bei Unfällen auf der B12, wertevolle Unterstützung gibt – und dass dabei der Geist Gottes, auf den an diesem Tag geblickt wurde, stets treuer Begleiter sein möge.

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> Festlichkeiten und Jubiläen

            Erste Fahnenweihe, 1950
            75 Jahre FF Philippsreut, 1953
            100 Jahre FF Philippsreut, 1978
            125 Jahre FF Philippsreut, 2003
        >  Fahrzeugweihe HLF 20/16, 2009
            20 Jahre Jugendfeuerwehr, 2012
            Segnung MTW & FW-Haus, 2017

            Almberg-Open-Air

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Für Neubauten ist die Anbringung von Rauchmeldern Pflicht, für Altbauten eine Nachrüstung bis 2017 vorgeschrieben

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