Geschichte  >  Festlichkeiten und Jubiläen  >  Segnung MTW und Feuerwehrgerätehaus, August 2017

Gerätehaus und Feuerwehrauto erhalten Segen Gottes

Ausstattung der Wehr auf Vordermann gebracht

19. August 2017

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Den kirchlichen Segen haben das renovierte Feuerwehrgerätehaus und der neue Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Philippsreut bei einem feierlichen Festakt erhalten. In einer längeren Umbauphase wurde das Obergeschoss des ehemaligen Gebäudes des Straßenbauamtes so umgestaltet, dass es den Anforderungen eines modernen Feuerwehrgerätehauses entspricht und auch in den vorhandenen Fahrzeughallen wurden notwendige Anpassungen durchgeführt. Mit der Ersatzbeschaffung eines Mannschaftstransportwagens wurde zudem der Fuhrpark der Wehr erneuert. Beides zusammen konnte nun bei einem Festabend gefeiert werden.

Zusammen mit den anwesenden Ehrengästen, den umliegenden Feuerwehren und den Gemeindevereinen marschierte ein anschaulicher Zug nach einem Festgottesdienst zum Feuerwehrgerätehaus, wo die eigentliche Segnung zelebriert wurde. Pfarrer Alois Kaiser freute sich, das Werkzeug in den wertvollen Händen der Ehrenamtlichen unter den Segen Gottes zu stellen und betonte die Wichtigkeit der Selbstlosigkeit in einer christlichen Gesellschaft.

Vorstand Franz Dillinger skizziert in seiner kurzen Ansprache die verschiedenen Stationen des Gerätehauses. Angefangen 1996 mit der Anmietung und Renovierung einer Halle für ein gebraucht gekauftes Tanklöschfahrzeug konnte in den Folgejahren ein kleiner Schulungsraum im Obergeschoss installiert und durch die Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges ein weiterer Stellplatz belegt werden. Nach dem Ankauf des Gebäudes durch die Gemeinde war der Weg frei für die Umgestaltung: Nun ist das Gerätehaus modern ausgestattet mit Jugendraum, Schulungsraum, Kommandantenbüro und Kleiderkammer. Franz Dillinger dankte den vielen fleißigen Helfern, die mit unzähligen Hand- und Spanndiensten die Arbeiten am Gerätehaus mit viel Eigenanteil unterstützten. „Das alles hat sich gelohnt, die Feuerwehr Philippsreut hat jetzt ein richtig schönes Zuhause“, so Dillinger.

Die Neuanschaffung eines Mannschaftstransportwagens wurde anschließend von Markus Dillinger, 1. Kommandant der Wehr, dargestellt. Dabei wurde kurz auf das erste Mehrzweckfahrzeug (MZF) eingegangen, das 1999 gebraucht gekauft und in Eigenregie umgebaut und hergerichtet worden ist. Das zweite MZF wurde 2006 von der Feuerwehr Wotzdorf ebenfalls in gebrauchtem Zustand mit Vereinsmitteln erworben. Aufgrund erheblicher Mängel war nun eine Neuanschaffung notwendig, welche mit dem seit Juni in Philippsreut stationierten Mannschaftstransportwagens (MTW) getätigt worden ist. Dillinger betonte auch hier die erhebliche Vereinsbeteiligung und dankte auch der Gemeinde für die Unterstützung.

Eine besondere Überraschung hatte Fahnenmutter Ursula Dillinger für die Kameraden vorberietet. Sie übergab ein Kreuz für den Herrgottswinkel, das vorher in der Stube ihres Elternhauses gehangen hat, in die Hände der Feuerwehr. Die Mutter war ihre Vorgängerin im Fahnenmutteramt, ihr Vater Ehrenkommandant - Waltraud und Adolf Springer. Úrsula Dillinger betonte bei ihren Worten den Wunsch, dass die Feuerwehrkameraden auch mit dem neuen Fahrzeug immer gesund in das renovierte Gerätehaus von ihren Einsätzen zurückkommen mögen.

In seinen Grußworten betonte Bürgermeister Helmut Knaus die Gemeinnützigkeit einer Freiwilligen Feuerwehr. Gerade in Zeiten, in denen Unwetterschäden im Umkreis passieren sei ein hoher Ausbildungsstand und eine gute Ausstattung wichtig, um der Bevölkerung Hilfe zu bieten. Die Grüße des Landkreises überbrachte die stellvertretende Landrätin Helga Weinberger und lobte die in Philippsreut geleistete Arbeit. Sie griff bei Ihren Grußworten auch noch einmal das Geschenk der Fahnenmutter auf und erinnerte, dass man nicht nur in schlimmen Zeiten zum Kreuz blicken soll, sondern ein Blick auch so immer mal wieder lohnend und ein besinnlicher, demütiger Gedanke immer positiv berührend sein kann.

Abschließend zeigte sich auch Kreisbrandrat Norbert Süß sehr zufrieden mit der Ausstattung und dem Ausbildungsstand der Feuerwehr Philippsreut. Süß: „Mit dem, was hier in den letzten Jahren entstanden ist, ist man für die Zukunft sehr gut aufgestellt.“

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